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Aktuelles:  SPORTIVATIONSTAG 2016 - Elternvertreter vom St. Lukas-Heim mit Aktionsstand auf Papenburger Wochenmarkt - Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen - Mitglieder der Caritas besuchen das Borro - St. Lukas Heim gibt Einblicke in die Reittherapie
Aktuelles
SPORTIVATIONSTAG 2016 02.06.2016

Papenburg ist Austragungsort des besonderen Sportfestes

700 Sportler mit und ohne Behinderung sind aktiv

Am 09. Juni 2016 wird das Waldstadion in Papenburg Austragungsstätte des diesjährigen „SPORTIVATIONSTAGES“. Junge Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung freuen sich auf das außergewöhnliche Sport- und Bewegungsfest sowie auf die Wettkämpfe zur Sportabzeichenabnahme.

Der Kreissportbund Emsland (KSB) ist mit dem Projekt InduS – Inklusion durch Sport im Emsland – Organisator und Ausrichter dieses inklusiven Sportfestes. Zur ehrenamtlichen Unterstützung haben sich die Heilerziehungspflegeschulen aus Meppen und Papenburg, der Fachverband Behindertensport, die emsländischen Sportabzeichenprüfer und die LG Papenburg/Aschendorf bereit erklärt.

Besonders freuen sich die Organisatoren, dass die Teilnehmerzahl mit 700 Sportlerinnen und Sportler – davon 200 Kinder ohne Behinderung – weiter angestiegen ist. Mit den Betreuern und ehrenamtlichen Helfern sind über 1000 Teilnehmer beim Sportfest im Waldstadion in Papenburg.

„Durch das Zusammentreffen und das fröhliche Mit­einander von jungen Menschen mit und ohne Behinderung trägt der SPORTI­VA­TIONSTAG auch dazu bei, dass der Weg unserer Gesellschaft zu einer inklusiven Ge­meinschaft weiter beschritten wird“,  erklärt BSN-Vizepräsident Herbert Michels, der auch in Papenburg dabei sein wird.

Der KSB Emsland, die Mitarbeiter vom Projekt InduS, die ehrenamtlichen Helfer sowie die Verantwortlichen vom BSN haben seit Monaten die organisatorischen Vorarbeiten geleistet, damit auch in diesem Jahr das besondere Sportfest    erfolgreich verlaufen kann.

Vertreter des Landkreises Emsland und der Papenburger Bürgermeister Jan Peter Bechtluft werden neben weiteren Ehrengästen die Veranstaltung eröffnen.

Förderer der SPORTIVATIONSTAGE 2016 sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stif­tung, die Sparkassen in Niedersachsen, die Gasunie Deutschland Services GmbH, die SOLVAY GmbH und die Heiner-Rust-Stiftung. Partner ist die Landesvereinigung für Milchwirtschaft. Re­gi­onale Förderer sind der Landkreis Emsland, die Stadt Papenburg, die AOK – Gesundheitskasse, der Malteser Hilfsdienst Papenburg, Getränke Hoffmann und das Kramer Kompetenzzentrum.

Zuschauer und Unterstützer sind am 09. Juni herzlich willkommen. Die Eröffnung erfolgt um 9.15 Uhr. Gegen 13.00 Uhr endet die Veranstaltung mit der großen Siegerehrung.

Zeitplan:

09.15 Uhr        Begrüßung / Eröffnung

09.30 Uhr        Beginn Sportabzeichenabnahme und Spielfest

13.00 Uhr        Siegerehrung

 

 



Elternvertreter vom St. Lukas-Heim mit Aktionsstand auf Papenburger Wochenmarkt 26.05.2016

Barrieren in den Köpfen verhindern Teilhabe in der Arbeitswelt

Papenburg. Barrierefreiheit nutzt allen: Menschen mit und ohne Behinderung, Senioren, Kindern, Eltern und Menschen, die nur vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nicht nur bauliche Hindernisse, sondern auch Schranken in den Köpfen müssen entfallen. Das machte am vergangenen Freitag die Elternvertretung des St. Lukas Heim Papenburg auf dem Wochenmarkt der Kanalstadt mit einem Aktionsstand deutlich.

 „Ein Personenaufzug hilft Eltern mit Kinderwagen und alten sowie gehbehinderten Menschen gleichermaßen“, sagte Eckhard Retelsdorf, neuer Vorsitzender der Elternvertretung vom St. Lukas Heim im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, sowie Vertretern aus der Politik. Teilhabe bedeute jedoch mehr. Denn Menschen mit geistiger Behinderung benötigten Texte in einfacher Sprache oder Bebilderungen. Das helfe auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen, beispielsweise Migranten, sich zurechtzufinden. So könnten mehr Leitsysteme mit einfachen Symbolen, wie sie an Flughäfen oder Bahnhöfen selbstverständlich sind, auch im täglichen Leben für mehr Teilhabe sorgen. Die Elternvertreter wiesen auch daraufhin, dass nur vier Prozent aller Behinderungen angeboren seien. In den allermeisten Fällen löse eine Krankheit die Behinderung aus. Auch Unfälle können eine Ursache sein. Etwa ein Viertel der Menschen mit Schwerbehinderung ist 75 Jahre und älter, die Hälfte ist zwischen 55 und 75 Jahre alt. „Das durchschnittliche Lebensalter steigt. So sollte es für jeden von uns selbstverständlich sein, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen“, so Retelsdorf weiter. Barrieren müssen jedoch auch in den Köpfen von Verantwortlichen der Wirtschaft abgebaut werden. Denn 60 Prozent der Arbeitgeber zahlten lieber eine Ausgleichsabgabe, als die Mindestquote zu erfüllen, also fünf Prozent aller Stellen an Menschen mit Behinderungen zu vergeben. In Fulda hingegen stellen sich Unternehmer ihrer Verantwortung: Gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und engagierten Bürgern haben sie die „Perspektiva GmbH“ gegründet und bereiten Jugendliche mit Sonderschul- oder schwachem Hauptschulabschluss auf ihren künftigen Arbeitsplatz vor oder vermitteln sie in den ersten Arbeitsmarkt. Ein hohes Ziel, dem sich auch die Caritas-Werkstätten hier im nördlichen Emsland verschrieben haben. Denn vor kurzem wurde der  Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ fertig gestellt. Dort werden Menschen mit Behinderungen Kompetenzen vermittelt, die sie für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren. Die ehrenamtliche Behindertenbeauftragte und Kreistagsabgeordnete Ursula Mersmann (CDU) und Heiner Butke (CDU) sowie der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker zeigten ebenfalls Präsenz am Stand der Elternvertreter. Sie kamen im Retelsdorf sowie den weiteren Elternratsvertretern Marita Terhorst (Elternratsvorsitzende der Tagesbildungsstätte und der stellvertretende Vorsitzende Gesamtelternrat) und Irmgard Lampen (Elternratsvorsitzende der Werkstatt für behinderte  Menschen) ins Gespräch. Sie signalisierten, die Entwicklungen auch künftig positiv zu begleiten.

Foto: Miteinander ins Gespräch kommen: Elternratsvertreter vom St. Lukas Heim und den Caritaswerkstätten nördliches Emsland hatten zum Aktionstag "Barrierefreiheit" einen Stand auf dem Papenburger Wochenmarkt aufgebaut. Sie kamen mit Politikern und Bürgern ins Gespräch. Foto: St. Lukas-Heim/Jürgen Eden



Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen 23.05.2016

Zwei Anlässe mit einem Fest:

Heilpädagogischer Kindergarten Sterntaler und Tagesstätte Speelhus in Börger feiern Jubliäen

Börger. Doppelten Grund zum Feiern hat die Gemeinde Börger am 29. Mai. Denn dann feiert ab 14.30 Uhr das St. Lukas Heim aus Papenburg in Börger das 40jährige Bestehen des Heilpädagogischen Kindergartens „Sterntaler“ in Börger mit einem bunten Fest. Die Kindertagesstätte „Speelhus“ blickt auf das 25jährige Bestehen zurück. Für beide Jubiläen haben sich beide Einrichtungen mit dem gemeinsamen Gebäude und dem Umfeld besonders herausputzt.

 Weil es an wohnortnahen Hilfen für Kinder mit Behinderungen fehlte, stellten der Caritasverband Osnabrück und die Thuiner Franziskanerinen bereits 1975 nach Schließung des Krankenhauses die Weichen für die Erweiterung vom St. Lukas Heim in Papenburg . Das ehemalige Krankenhaus wurde mit dem Ziel übernommen,  eine wohnortnahe Betreuung und Förderung für geistig und körperbehinderte Kinder sicherzustellen. Außerdem richteten die Thuiner Franziskanerinnen eine ambulante Schwesternstation ein. Um die frühen Hilfen für Kinder mit Behinderungen zu verbessern, eröffnete das St. Lukas Heim 1976 im ehemaligen Ärztewohnhaus den Heilpädagogischen Kindergarten. Ein kommunales Betreuungsangebot wurde ebenfalls eingerichtet. Dabei handelte es sich um den Spielkreis, der sich in den Räumen der ehemaligen Hauptschule befand. Die Öffnungszeiten beschränkten sich auf drei Vormittage. „Schon damals wurde viel Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit dem St. Lukas Heim gelegt“, sagt Ansgar Kossen, als Vertreter des kommunalen Trägers. Mit der Eröffnung des kommunalen Regelkindergartens „Speelhus“ im Jahr 1991 wurde die Betreuung von Drei- bis Sechsjährigen fachlich professionalisiert. Das Gebäude ließen die Gemeindeväter in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule errichten. Die Betreuung der insgesamt 48 Kinder erfolgte in zwei Regelgruppen. Drei Jahre später erweiterte die Kommune den Baukörper um einen dritten Gruppenraum und einen Bewegungsraum. Damit konnte die Zahl der Kinder auf 75 ansteigen. Im Jahr 2002 wurde aufgrund der starken Geburtenraten mit Hilfe des Fördervereins JuKi und der Gemeinde Börger ein weiterer Gruppenraum angebaut. Im Jahr 2007 entspannte sich die räumliche Situation aufgrund der sinkenden Geburtenraten entschieden. In jenem Jahr wurde das Konzept „Zwei Kindergärten unter einem Dach“ geboren. Außerdem konnten weitere bauliche Maßnahmen umgesetzt werden. Seit dem Jahr 2014 verfügt der Kindergarten „Speelhus“ über ein Krippenangebot. Somit konnte auch die Betreuung von Unterdreijährigen sichergestellt werden. Die baulichen Voraussetzungen wurden dafür durch einen Anbau geschaffen. Aktuell befinden sich im „Speelhus“ zwei Regelgruppen, eine Integrationsgruppe, eine Krippengruppe und zwei Gruppen des Heilpädagogischen Kindergartens vom St. Lukas-Heim unter einem Dach. Die Gruppen der Behindertenhilfe belegen dort seit 2007 Räumlichkeiten. Inhaltlich gibt es nach Worten von Margret Pohlgeers (Leiterin Speelhus) und Michaela Steffens (Leiterin Heilpädagogischer Kindergarten) täglich Berührungspunkte. Das beginnt beim Spielen im Außenbereich und setzt sich bei musikalischen Angeboten, dem Vorschultreff sowie regelmäßigen Reflexionsgesprächen fort. „Das ist gelebte Inklusion“, sagt der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker. Jetzt bereiten sich beide Einrichtungen gemeinsam auf die beiden Jubiläen vor. So konnten in den vergangenen Wochen bereits umfangreiche Renovierungsarbeiten am Baukörper abgeschlossen werden. Derzeit laufen noch Arbeiten für die Errichtung einer rund 50 Quadratmeter überdachten Außenfläche als Sonnen- und Witterungsschutz sowie für ein Hochbeet. Mit Hilfe zahlreicher Eltern und dem St. Lukas-Heim entstanden beispielsweise eine Fahrzeugbahn und ein Sinnesgarten. Der Festtag (29. Mai) beginnt um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst im Kindergarten. Die vielfältigen Aktionen erstrecken sich vom Spielmobil, Kistenrollbahn und einer Hüpfburg, bis hin zum Kinderschminken, Aquaspielen und einer Fotobox. Außerdem hat die Feuerwehr Börger zugesagt, mit Aktionen dabei zu sein. Fürs leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen sowie einem Cafe der Kulturen gesorgt. Börger ist bunt und so bereichern Eltern aus zahlreichen Ländern den Nachmittag mit vielen nationalen und regionalen kulinarischen Spezialitäten.

Stellten das Programm für den kommenden Sonntag vor: Ansgar Kossen, Margret Pohlgeers, Michaela Steffens und Heinz-Bernhard Mäsker (von links). Foto: Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

 



Mitglieder der Caritas besuchen das Borro 19.05.2016

Caritas lobt das Engagement der Krankenhaus-Mitarbeiter

Leer, 18. Mai 2016

Am 12. Mai begrüßte Dieter Brünink, Geschäftsführer des Borromäus Hospital Leer, 14 Vertreter der Caritas, unter anderem aus ihrem Vorstand und Rat. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Caritas erkundeten die Mitglieder mit ihren Fahrrädern das Ostfriesland und besuchten Kooperationspartner. So machten sie auch am Borro halt.

„Der Caritasverband ist froh und stolz, dass mit dem Borro ein kirchliches Krankenhaus in Ostfriesland vertreten ist, mit dem wir so gut verzahnt sind“, betonte Franz Loth, Diözesan-Caritasdirektor des Caritasverbands für die Diözese Osnabrück. Als Dank für die enge Zusammenarbeit überreichte Stefanie Holle, Geschäftsführerin des Caritas-verbands Ostfriesland Brünink eine Caritas-Fahne und ein Jubiläums-Poloshirt. „Die Behandlung im Borro ist herzlich und menschlich. Hier können sich die Patienten rundum wohlfühlen. Ein großes Lob an das Engagement Ihrer Mitarbeiter“, erklärte Holle. Brünink gab das Kompliment zurück: „Die Vernetzung zum Caritasverband ist uns sehr wichtig. Unsere Kooperationen - zum einem im Projekt ‚Frühe Hilfe. Von Anfang an. Gemeinsam!‘ und in unserem neu zertifizierten EndoProthetikZentrum - zeigen, was wir gemeinsam bewegen können.“ Nach etwa einer Stunde im Borromäus Hospital machte sich die Gruppe Richtung Emden auf.


Mitglieder des Caritasverbandes der Diözese Osnabrück, darunter auch der Geschäftsführer vom St. Lukas Heim und der Caritas-Werkstätten nördlches Emsland Heinz-Bernd Mäsker, besuchten das Borromäus-Hospital in Leer. Foto: Borro Leer

 



St. Lukas Heim gibt Einblicke in die Reittherapie 09.05.2016

Tag der offenen Tür am Sonntag 5. Juni von 14 bis 18 Uhr – Barrierefreier Zugang zum Therapiepferd

 Papenburg. Was verbirgt sich hinter den Wänden der Reithalle vom Lukas Heim? In welchen Bereichen bietet das Pferd Unterstützung bei der Arbeit von Menschen mit Behinderungen? Welche personellen und inhaltlichen Voraussetzungen sind beim heilpädagogischen Reiten erforderlich? Diese und viele andere Fragen werden am 5. Juni von 14 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Tür der Reithalle St. Martin beantwortet.

 „Die Reittherapie ist seit rund zwei Jahrzehnten fester Bestandteil unserer vielfältigen Hilfen“, sagt der Leiter vom St. Lukas Heim Heinz-Bernhard Mäsker. In den Anfängen wurde eine Reithalle in Aschendorf mitgenutzt. Seit dem Jahr 2002 verfügt die Einrichtung über eine eigene Reithalle, die beheizt werden kann und somit ganzjährig für Therapiezwecke genutzt wird. Das Objekt wurde speziell für die Erfordernisse des therapeutischen Reitens gestaltet. Um einen barrierefreien Zugang zu den Therapieeinheiten zu ermöglichen, wurde eine Rampe für Rollstuhlfahrer gebaut. So ist ein einfacher Aufstieg auf eines der Therapiepferde möglich. Außerdem stehen Ruhe- und Pflegeräume sowie barrierefreie sanitäre Räume zur Verfügung. Die Errichtung des modernen Gebäudes konnte im Rahmen des RTL-Spendenmarathons mit der Projektpatin Nena auf den Weg gebracht werden. Seither konnte das Angebot kontinuierlich ausgebaut und professionalisiert werden. „Weniger die reitsportliche Ausbildung, als vielmehr die individuelle Entwicklung und Förderung steht bei der Reittherapie über das Medium Pferd im Mittelpunkt“, sagt Alfons Wolters, der die Federführung für dieses Zusatzangebot vom St. Lukas Heim hat. Durch die fortwährenden Sinneseindrücke, Bewegungsangebote und Bewegungserfahrungen sowie die ständigen Wechselwirkungen, die sich zwischen Menschen, dem Pferd und Reitpädagogen ergeben, bieten sich viele Möglichkeiten des Lernens und Erlebens. Zu den speziell ausgebildeten Therapiepferden gehören beispielsweise Alex, Lina oder Rudi. Rund ein Jahr dauert die Vorbereitung. „Die Tiere müssen im Verhalten besonders gutmütig und einiges aushalten können“, sagt Wolters. Denn jeder Mensch mit Behinderungen reagiert anders. Einige sind nach seinen Worten vor Freude kaum zu bremsen, andere versuchen ihre Grenzen auszureizen. So ist auch die Förderung im sozial- und emotionalen Bereich mit dem Überwinden von Ängsten, dem Aufbau von Vertrauen sowie der Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl ein Therapieziel. Beim Tag der offenen Tür wird ein umfassendes Rahmenprogramm geboten. So hat der kanadische Sänger und Liedtextautor Morgan Finlay sich für einen Auftritt angekündigt. Mit großem Erfolg hat er in einigen europäischen Ländern und Kanada bereits sechs Platten veröffentlicht. Zur Zeit tourt er durch Deutschland. Dabei kommt er im Rahmen seiner  „The Good Winds Tour 2016“ nach Papenburg und tritt beim Tag der  offenen Tür in der Reithalle St. Martin auf. Als weiteren Showact konnte die Western-Tanz-Formation „Hot Fire Boots“ verpflichtet werden. „Es wird ein vielfältiges Programm für die ganze Familie geboten“, verspricht Alfons Wolters. Das reicht vom kostenlosen Reiten auf Therapiepferden, Streichelponys, Hufeisenweitwurf und einem Bauernmarkt mit vielen selbstgefertigten Dingen rund ums Pferd. Für die Kinder wird zusätzlich ein Malwettbewerb mit einigen attraktiven Preis ausgelobt. Ein Labyrinth aus großen Kartons im Außenbereich sowie weitere Spiele binden die Gäste in das Geschehen ein. Fürs leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen sowie Imbiss- und Getränkeständen gesorgt. Die Reithalle St. Martin befindet sich hinter den Caritas-Werkstätten Nördliches Emsland in der Werthmannstraße Papenburg. 

Das Team des Therapeutischen Reitens vom St. Lukas Heim freut sich auf die Gäste beim Tag der offenen Tür am 5. Juni von 14 bis 18 Uhr. Foto: St. Lukas Heim/Jürgen Eden

 



Stellwerk in Papenburg 02.05.2016

Die Caritas-Werkstätten Nördliches Emsland qualifizieren über den eigenen Berufsbildungsbereich "Stellwerk" in Papenburg Menschen mit Behinderungen für den 1. Arbeitsmarkt. Die erworbenen Zertifikate sind inzwischen allgemeingültig. Denn die Landwirtschaftskammer verlieh am 19. April 2016 in Altenoyhte (Kreis Cloppenburg) erstmals Akkreditierungen. Das ist ein Novum in Deutschland. 

 
Sehen Sie hier dazu unser Video: 
 


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